Strukturen am Leben halten

Sie haben ein Service Konzept für einen Kunden entwickelt und sie sind nun endlich Service Provider Nummer Eins. Sie haben in Ihrer Abteilung Prozesse ins Leben gerufen, die die Qualität steigern und die Mitarbeiter befähigen eigenständig zu handeln.  Alles läuft gut und Sie können sich zufrieden zurücklehnen und sich neuen Dingen widmen. Aber halt, so ganz stimmt das nicht, denn sonst würde es mit der Zeit nicht so oft dazu kommen, dass Strukturen zusammenbrechen.

Dabei verhält es sich wie mit einer Burg. Wurde die Burg erbaut und es wird dann nichts mehr daran getan wird sie irgendwann leicht bröckeln, dann werden Teile einbrechen und zum Schluss ist nur noch eine Ruine vorhanden. Es müssen also immer mal wieder Mauern gestützt werden, Schäden müssen repariert werden. Dann kann eine Burg längere Zeit überdauern. Aber auch dann wird sie irgendwann nicht mehr zweckmäßig sein. Die Burg wird dann entweder nicht mehr weiter gepflegt und dem Verfall überlassen oder direkt eingerissen. Was ist also zu tun, damit die Burg noch länger bestehen bleibt? Betrachten wir Burgen die heute noch stehen. Diese Burgen wurden auf die neuen technischen Gegebenheiten angepasst. Auch der Zweck ist in der Regel ein anderer als früher. Die heute noch bestehenden Burgen wurden also nicht einfach nur gepflegt, sondern immer wieder angepasst und verändert.

Sollen Ihre Strukturen und Prozesse so lange überleben lehnen Sie sich also nicht zurück. Prüfen Sie immer was nicht mehr richtig funktioniert und gegebenenfalls korrigiert werden muss. Nur so können sie zum Beispiel weiterhin als Service Provider beim Kunden bestehen. Wollen Sie aber weiterhin die Nummer Eins sein müssen Sie sich ständig anpassen, neue Konzepte integrieren und sich immer wieder an den Kundenanforderungen ausrichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.